Habt ihr das Brummen gehört?

Bienen stellen eine Schlüsselfigur in unserem Ökosystem dar. Mehrere Tausend Obst- und Gemüsesorten sowie wichtige Wildpflanzen sind von den Bienen als Bestäubungsinsekten abhängig und die Arbeit der Insekten ist auch für uns Menschen überlebenswichtig. Bienen sind jedoch vom Ausserben bedroht. Mit unserem Projekt „Beez’dorf“ wollen wir als Center-Betreiber einen Beitrag zum Erhalt der Nahrungsvielfalt leisten und uns für den Erhalt, die Pflege und den Aufbau ihres natürlichen Lebensraums einsetzen.

Im Rahmen des „Beez’dorf-Projektes werden insgesamt 6 Bienenvölker auf dem Dach des Biesdorf Centers aufgestellt. Die Honigbienen werden von geschulten Imkern betreut und sind in der Umgebung auf Futtersuche. Mit dem Projekt unterstützen wir nicht nur die Bienen, sondern die gesamte lokale Biodiversität und Artenvielfalt in einem Radius von bis zu fünf Kilometern um das Center.

Wenn ihr mehr über unser Bienen-Projekt vor Ort erfahren wollt, folgt uns gerne auf Facebook oder besucht unsere Center Webseite – hier werden wir ab sofort regelmäßig alle Updates posten!

Über das “Beezdorf”-Projekt 

Fünf Fakten über Bienen

Bienen für das Biesdorf Center

11.06.2021

Am Freitag, den 11. Juni war es endlich so weit und unsere Center-Bienen sind in ihr neues Zuhause bei uns auf dem Dach eingezogen. Insgesamt wurden 6 Bienenstöcke vor Ort aufgestellt, die das kommende Jahr von einem Imker betreut und gepflegt werden. Damit wird eines unserer Dächer zum “Beez’dorf” umfunktioniert.

Wir wollen heute für morgen handeln und dies zudem langfristig, effektiv und verantwortungsbewusst. Unser Ziel ist es daher einen aktiven Beitrag zum Arten- und Klimaschutz zu leisten, denn Engagement für Bienen steht für Nachhaltigkeit, Umweltfreundlichkeit und soziale Verantwortung.

Wir freuen uns über unsere neuen Mitbewohner und das “Beez’dorf” auf dem Dach!

 

Erste Impressionen vom Beez‘dorf

21.06.2021

Unsere Zentren befinden sich oft im Herzen einer Gemeinde und werden regelmäßig besucht. Daher glauben wir, dass diese eine zentrale Rolle bei der Entwicklung des sozialen Gefüges einer Gemeinde eine wichtige Rolle spielen können, daher möchten wir bewusst ein Zeichen setzen, um nachhaltig und regional zu agieren und darüber hinaus die gefährdete Bienenpopulation wieder zu stärken!

Mit der Unterstützung des Projekts der Bienenpatenschaft von 6 Bienenvölkern, freuen wir uns, nun auch der Natur etwas zurück geben zu können und die Bienen – denen wir so viel Schönes, Gutes und Gesundes zu verdanken haben – in ihrem Fortbestand zu unterstützen. Zudem möchten wir mit den Bienenvölkern auf unserem unseren Beitrag zum Erhalt der Nahrungsvielfalt leisten. 

Was schadet Bienen und wieso gibt es das Bienensterben?

01.07.2021

Das weltweite Bienensterben hat enorme Auswirkungen auf unsere Umwelt und für uns Menschen. Dabei sind die Ursachen hierfür vielfältig: Neben Monokulturen, Pestiziden, Umweltgiften, dem Klimawandel und Krankheitserregern findet auch eine Zerstörung des Lebensraums und der Nahrungsgrundlage statt. Ganz vorne in der Liste der Faktoren, die zum Wildbienensterben beitragen, steht der Mensch. Gäbe es keine Honigbienen mehr, müssten wir auf noch viel mehr verzichten, als nur auf den Honig. Denn noch schlimmer ist das fortschreitende Aussterben der Wildbienen, das Verschwinden der zahlreichen Insektenarten und die drastischen Folgen für unsere biologische Vielfalt. Denn ohne die vielen Tausend Bestäubungsinsekten droht das Ausbleiben der Bestäubung vieler Nutzpflanzen. Zudem würde das Heranreifen von Obst und Gemüse zu einem großen Teil ausbleiben. Denn Bienen & Co. tragen dazu bei, das ökologische System und das enggeknüpfte Geflecht der Biodiverstität aufrechtzuerhalten. Daher liegt es in unserer Verantwortung, aktiv zu werden.

Die Sprache & Kommunikation der Bienen 

12.07.2021

Eine Form der Kommunikation der Honigbienen ist die Tanzsprache. Dabei teilen die Bienen durch verschiedene Bewegungsabläufe ihren Artgenossen im Stock mit, in welcher Entfernung und Richtung sich die Nahrung befindet. Je nach Entfernung wenden die Tiere zwei verschiedene Tänze an. Futterquellen, auch Trachtquellen genannt, in der näheren Umgebung des Bienenstocks (bis ca. 100 Meter) beschreibt der Rundtanz. Weiter entfernte Plätze werden durch den komplizierteren Schwänzeltanz beschrieben.
 
Sobald eine Kundschafterin mit gesammeltem Nektar am Bienenstock ankommt, wird die Qualität von Vorkosterbienen getestet. Ist das Pröbchen gut und herrscht Bedarf, regen die Vorkosterinnen die Sammlerin durch Fühlerkontakt dazu an, den Fundort zu beschreiben. Ausführliche Informationen über die Sprache der Bienen und die Kommunikation im Bienenstock findet ihr hier: https://bit.ly/3jpYqrx.

Bienen – Schlüsselfiguren in unserem Ökosystem 

16.06.2021

Im Rahmen unseres Beez’dorf-Projektes wurden 6 Bienenvölker auf dem Dach aufgestellt. Die Honigbienen werden von geschulten Imkern betreut und sind in der Umgebung auf Futtersuche. Mit dem Projekt unterstützen wir aber nicht nur die Bienen, sondern die gesamte lokale Biodiversität und Artenvielfalt in einem Radius von bis zu fünf Kilometern um das Biesdorf Center.

Da wir jedoch wissen, dass das Engagement für Bienen, Nachhaltigkeit und die Umwelt mehr erfordert, als nur Bienenstöcke aufzustellen, haben mir mehr geplant und gemeinsam mit unseren Mietern und den Schulen in der Umgebung ein Bildungsprogramm entwickelt, das die Kinder und Jugendlichen für einen wertschätzenden Umgang mit ihrer Umwelt sensibilisiert und zeigt, wie man nachhaltige Entscheidungen treffen kann.

Eröffnung des “Beez’dorf” mit Partnerkita 

25.06.2021

Am Freitag, den 25. Juni 2021 wurde endlich unser “Beez’dorf” auf dem Biesdorf Center Dach,  zusammen mit unserer Partnerkita “Wuhlewanderer gGmbH”, eröffnet. Im Rahmen der Eröffnung, erhielten die unterschiedlichen Kita-Gruppe vom Imker vor Ort (Die Genussmanufaktur Salubria) eine kurze Einführung zur Pflege, der Organisation innerhalb eines Bienenstocks und wieso es so wichtig ist, Bienen und andere Insekten zu schützen. In dem wir lokale Kindergärten und Schulen im Rahmen eines Umweltbildungs- programms in das Projekt einbeziehen, möchten wir das regionale und soziale Engagement fördern. Durch das Programm, dass wir ins Leben gerufen haben, möchten wir zudem Kinder und Jugendliche für einen wertschätzenden Umgang mit ihrer Umwelt sensibilisieren, weshalb die Programmteilnehmer:innen die Bienen im Rahmen der Ansiedlung über das Bienenjahr hinweg begleiten. 

Das Zuhause des Bienenvolkes 

07.07.2021

Zu einem gehört zu einem Bienenstock die Behausung der Honigbienen, zum anderen natürlich auch das darin lebende Bienenvolk. Dabei wird die Behausung alleine vom Imker Beute genannt. Magazinbeuten bestehen meist aus einem abnehmbarem Deckel, einem aufgebockten Boden und einzelnen Kästen, den so genannten Zargen. In diesen hängen mehrere Rahmen, in denen die Honigbienen ihre Waben bauen. Dabei kann man die Honigwaben einzeln entnehmen entnehmen, ohne dabei die Behausung zu zerstören. Auch in der Natur bilden Honigbienen große Völker und bauen ihre Behausung selbst. Dafür suchen sie einen Platz, der vor Wind, Regen und Schnee möglichst geschützt ist. Der Stock besteht aus mehreren senkrechten Wachs-Wabenwänden, dies wiederum aus einzelnen, aneinandergrenzenden Wabenzellen bestehen. Ausführliche Informationen dazu. wie Honigbienen leben, findet ihr hier: https://bit.ly/3gOlfni.

Das Beez’dorf-Umweltbildungsprogramm

27.07.2021

Greenman Investments setzt sich in vielen Bereichen für ein nachhaltiges Miteinander ein. Mit der Unterstützung des Projekts der Bienenpatenschaft von 6 Bienenvölkern, freuen wir uns, nun auch der Natur etwas zurück geben zu können und die Bienen in ihrem Fortbestand zu unterstützen. Durch das Umweltbildungsprogramm, dass wir ins Lebens gerufen haben, möchten wir Kinder und Jugendliche für einen wertschätzenden Umgang mit ihrer Umwelt sensibilisieren.
Im Rahmen der Ansiedelung der Honigbienen und in Kooperation mit lokalen Kindergärten und Schulen möchten wir die Kinder sowie Lehrer:innen und Erzieher:innen mit Besuchen auf dem Center Dach durch das Bienenjahr begleiten werden.  Zudem möchten wir das innovative Lernen fördern, sodass die die teilnehmenden Schüler:innen ein Branding und eine Verkaufs-Strategie für den Honigs entwerfen werden, um diesen eigenständig im Center vor Ort verkaufen zu können. Die Einnahmen werden dabei an lokale Umweltorganisationen gespendet.

Lebenszyklus einer Honigbiene

Im Frühling und Sommer summt und brummt es in den Parks, Gärten, Feldern und den Wegen. Aber was machen Honigbienen eigentlich die restliche Zeit über? Und was machen die Bienen, die wir nicht fliegen sehen? 

Das Leben einer Arbeitsbiene

In einem Bienenstaat ist das Leben einer Arbeiterin nicht von allzu langer Dauer – die Sommerbiene bringt es auf etwa 35 Tage, und die Winterbiene kann bis zu neun Monate alt werden. Ein Bienenstaat besteht dabei aus aus Drohnen, einer Königin und Arbeiterinnen. Im Bienenstock gibt es eine klare Arbeitsverteilung für alle drei Bienentypen, wobei die Mehrheit der im Volk lebenden Bienen, die fleißigen Arbeiterinnen bildet. Nach dem Schlüpfen arbeiten die Arbeiterinnen zunächst als Putzbienen. Dabei sorgen sie dafür, dass der Bienenstock sauber ist und die Waben wieder gereinigt werden. Anschließend kümmern sie sich dann als Ammenbienen um die Versorgung der Brut, der Drohnen und der Königin.

Auch das Putzen des Volkes wird von den Ammenbienen übernommen. Ältere Bienen werden als Bau- und Wächterbienen eingesetzt und sorgen für die Verteilung des gesammelten Futters im Bau sowie die Einlagerung von Nahrung zur Vorsorge. Der letzte Aufgabenbereich ist schließlich die Tätigkeit als Sammelbiene. Diese fliegen aus und begeben sich auf die Suche nach Pollen, Nektar und Honigtau. Dabei sichert die Sammlung von Nahrung das Überleben des Bienenstaates. 

Das Leben der Bienenkönigin

Eine Bienenkönigin ist die wichtigste “Person” in einem Bienenstaat – sie überwintert mit ein paar tausend ihrer Arbeiterinnen im Bienenstock. In dieser Zeit ernähren sich die Arbeiterinnen von den eingelagerten Lebensmitteln in Form von Honig und Pollen. Dies ist die Zeit, in der keine Nachkommen gezeugt werden.

Erst im Frühling, beginnt die Königin wieder mit der Eiablage. Zuerst langsam, aber mit einem zunehmenden Nahrungsangebot, steigt auch die Anzahl der Eier und das Volk wächst schnell heran. Wenn die Vorräte gefüllt sind und der vorhandene Platz zur Neige geht, wird die Eiproduktion verringert und es werden neue Königinnen herangezogen. 

Gut zu wissen…

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